Onlinekauf: Was ist zu tun, wenn der Verkäufer nicht liefert?

Onlinekäufe sind bequem, bergen aber auch Risiken. Nicht selten leistet  der Käufer Vorkasse, die vereinbarte Warenlieferung lässt jedoch auf  sich warten.

Erfahrungsgemäß hilft in diesen Fällen nur ein  konsequentes Auftreten des Käufers. Der Käufer sollte dem Verkäufer  deutlich machen, dass er den Vertragsbruch nicht stillschweigend dulden  wird.

Nötigenfalls sollten Sie anwaltliche Hilfe in Anspruch  nehmen. Dies ist bereits deshalb zu empfehlen, weil Ihr Anwalt prüfen  kann, ob neben dem bloßen Erfüllungsanspruch auch  Schadensersatzansprüche wegen Nichterfüllung bestehen.

Damit die  Anwaltskosten von dem Verkäufer erstattet werden, muss der Käufer den  Verkäufer in Schuldnerverzug setzen. Wenn nicht bereits ein bestimmter  Fälligkeitstermin ausdrücklich vereinbart wurde, erfolgt dies durch ein  Mahnschreiben mit angemessener Fristsetzung.

Ein entsprechendes Musterschreiben können Sie hier downloaden.

Nach Fristablauf empfiehlt sich der Gang zum spezialisierten Anwalt.

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