E-Mail und Mängelrüge

Wer nutzt heutzutage ganz bequem vom Schreibtisch aus nicht den PC und sendet dabei fleissig auch E-Mails? 
 
 
Aber nicht immer kommt diese Bequemlichkeit wirklich gut an. 
 
 
So hat jüngst das OLG Frankfurt mit Beschluss vom 30.04.2012, Az.: 4  U 269/11 entschieden, dass nicht jede E-Mail wirklich gut und sinnvoll  ist: 
 
 
Im Rahmen eines VOB/B Vertrages gab es Auseinandersetzungen hinsichtlich angeblich besthender Mängel. 
 
Dabei ging es auch um die Frage der Verjährung einer Mängelrüge. 
 
Das OLG hat dabei ganz deutlich gemacht, dass eine Mängelrüge per  E-Mail nicht dem Schriftformerfordernis des § 13 V Nr.1 S.2 VOB/B  genügt.  
 
 
Da dann aber eine verlängerungsverlängernde Wirkung fehlte, konnte  der dortige Beklagte erfolgreich die Einrede der Verjährung erheben. 
 
 
Nicht jede E-Mail ist daher sinnvoll, wobei Sie sich gerade  hinsichtlich der Formerfordernisse immer rechtlich beraten lassen  sollten. 
 
 
 
Rechtsanwältin 
Sylvia True-Bohle 
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